Der Abfindungsatlas 2026 zeigt: Im Schnitt erhalten Beschäftigte gut zwei Monatsgehälter. Wie hoch die Zahlung im Einzelfall ausfällt, hängt vor allem von Betriebszugehörigkeit, Gehalt und Beruf ab.
In Betrieben mit Betriebsrat sind die absoluten Abfindungen deutlich höher. In Pflege, Reinigung und Gastronomie fallen sie dagegen besonders niedrig aus. Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen lassen sich weitgehend durch die Gehälter erklären, die Unterschiede zwischen Ost und West vor allem durch mehr Gutverdienende und einzelne sehr hohe Abfindungen im Westen.
„Eine Abfindung ist kein Geschenk des Arbeitgebers, sondern das Ergebnis von Verhandlungen“, fasst Krusenotto zusammen. „Wer sich rechtzeitig beraten lässt, kennt seine Verhandlungsposition und hat bessere Chancen auf eine faire Abfindung.“
Disclaimer
Alle Angaben zum Abfindungsatlas basieren auf den Allright zur Verfügung stehenden Daten. Insgesamt wurden 906 abgeschlossene Fälle mit vereinbarter Abfindung aus dem Datenbestand von Allright analysiert. Die Auswertung ist nicht repräsentativ für alle Beschäftigten in Deutschland. Angegebene Beträge, Abfindungsfaktoren und Monatsgehälter sind Durchschnittswerte (arithmetisches Mittel). Fälle ohne Abfindung sowie Datensätze mit unplausiblen Angaben wurden nicht berücksichtigt. Die Beschäftigungsdauer wurde taggenau berechnet und bei weniger als einem Jahr mit einem Jahr angesetzt. Abfindungsfaktor und Abfindung in Monatsgehältern werden für jeden Fall einzeln berechnet; anschließend wird der Durchschnitt dieser Werte gebildet. Sie lassen sich daher nicht aus den durchschnittlichen Abfindungen und Gehältern nachrechnen. Nicht in allen Fällen lagen Angaben zu Geschlecht, Alter oder Wohnort vor; die Fallzahlen einzelner Teilauswertungen können daher leicht abweichen. Die Daten sind zuverlässig, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie erfassen den Zeitraum vom 04.11.2025 bis zum 12.10.2026.